Krankensalbung

 
„Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben", so heißt es im Jakobusbrief.
Lange Jahre wurde das Sakrament nur im Angesicht des Todes gespendet und ist bis heute bekannt unter dem Namen „Die letzte Ölung". Das mag Sinn machen und kann den Sterbenden für den letzten Weg stärken. Aber darauf darf das Sakrament nicht beschränkt bleiben. Es soll auch Hilfe und Stärkung sein angesichts einer schweren Krankheit (körperlich oder seelisch) und kann auch empfangen werden, wenn man vor einer größeren Operation steht.
Ziel der Krankensalbung ist die innere Aufrichtung und Heiligung des kranken oder alten Menschen. Das Gebet der Kirche stärkt das Vertrauen auf die erbarmende Zuwendung Gottes. Das Sakrament hilft, die Krise der Krankheit im Glauben zu bestehen, und kann sich daher ggf. auch heilend auf den Körper auswirken.
Sinnvoll ist es das Sakrament in einer kleineren oder größeren Gemeinschaft zu empfangen.
Darüber hinaus kann auch bei akuter Gefährdung die Krankensalbung zu Hause, im Krankenhaus oder Altenheim gespendet werden.
Wenn Sie für sich selbst oder für einen Angehörigen die Krankensalbung wünschen, wenden Sie sich bitte an eines der Pfarrbüros oder direkt an Pfarrer Jens Maierhof.