KJG Weingarten

Katholische Junge Gemeinde (KJG) Weingarten


Die Jugendarbeit der KJG hat in Weingarten eine lange Tradition. Viele, die heute eigene Familien haben, erinnern sich noch an ihre Zeit in der Gruppenstunde oder an ihre Tätigkeit als Gruppenleiter.

1949 legte Armin Ehnis den Grundstein für eine Jugendarbeit in Weingarten, die aber nicht sofort unter dem Namen KJG geführt wurde. Erst 1951/52 wurde der BDKJ Weingarten (bestehend aus KJG und Kolpingjugend) offiziell gegründet. Damaliger Pfarrjugendleiter war Erich Schick.

Vieles war zu jener Zeit anders als heute. So gab es noch keine eigenen Gruppenräume (man traf sich im alten Kindergarten in der Schillerstraße), genau so wenig waren Zeltmaterial für Lager, Bastelmaterialien und vieles andere vorhanden.

Zahlreiche Personen hatten ihren Anteil daran, dass die KJG Weingarten heute so vielfältige Möglichkeiten besitzt, ihre Arbeit mit den Jugendlichen zu realisieren und zu gestalten.

Einen schwarzen Tag erlebte die KJG am 30.12.1966 mit dem Überfall auf die hiesige Sparkasse, bei dem der damalige Pfarrjugendleiter Wolfgang Holler ums Leben kam.

Nach seinem Tod übten in den folgenden Jahren Erich Biel, Manfred Bohr und Siegbert Görner dieses Amt aus. Im Jahr 1972 übernahm Bruno Grünwedel die Aufgaben des Pfarrjugendleiters.

Bis Anfang 2004 war sein Name eng verbunden mit der KJG. Er verwaltete die Finanzen und unterstützt auch jetzt noch die Jugendlichen als erwachsener Mitarbeiter und Berater. Besonders dankbar sind wir ihm für seine tatkräftige Unterstützung bei unseren Altpapiersammlungen.

Die KJG Weingarten ist ein Zusammenschluss junger Menschen. Sie sieht ihre Aufgabe darin, das Leben der Pfarrgemeinde und Gesellschaft bewusst mitzugestalten und an Verbesserungen ihrer Strukturen mitzuwirken. Ein Schwerpunkt der KJG-Jugendarbeit sind ihre Gruppenstunden, in denen innerhalb einer Gruppe gleichaltriger Kinder und Jugendlicher der positive Umgang miteinander gefördert wird. Sie greift Fragen und Probleme der Jugendlichen auf, wie z.B. Glaube, Autoritätsverständnis und sinnvoller Umgang mit der Freizeit und Konsumverhalten. Auf diese Weise bietet sie jungen Menschen Orientierungshilfen bei der Gestaltung ihres eigenen Lebens. Ziel der Jugendarbeit ist es, junge Menschen in ihrer persönlichen und religiösen Entwicklung zu begleiten.

Zu den Gemeindefesten wie dem Pfarrfest oder dem Straßenfest liefert die KJG ihren Beitrag in Form von Aktionen, Spielstraßen und eigenen Verkaufsständen. Im Jahr 1997 konnte sie in Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr erstmals ein sehr umfangreiches Veranstaltungsangebot präsentieren.

Besonders bei kirchlichen Veranstaltungen und Festen übernimmt die KJG verschiedene Aufgaben. Sie hilft beim Sammeln der Blumen sowie beim eigentlichen Legen des Blumenteppichs an Fronleichnam und sorgt auch – wie bei der Gemeindewallfahrt – für die anschließende Agape. Ihr Engagement innerhalb der Kirchengemeinde zeigt sich aber auch mit Jugendgottesdiensten sowie Früh- und Spätschichten in der Fasten- und Adventszeit.

Höhepunkt im Jahresablauf bildet das Pfingstlager, bei denen größere Gruppen etwa eine Woche lang Erfahrungen sammeln können, dass Freizeitgestaltung auch ohne technische Hilfsmittel auskommt.  Dass sie trotzdem unterhaltsam und spannend sein kann zeigen Aktionen wie Geländespiele, Tag- und Nachtwanderungen, Lagerfeuerabende und vieles mehr.

Besonders zu erwähnen sind die schon zur Tradition gewordenen Internationalen Lager (InLa) der KJG, bei denen Kontakte mit Jugendgruppen aus anderen Ländern wie Spanien und Ungarn geknüpft werden.